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Fettbrand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Thursday, . May 2009

Heißes Thema FETTBRAND

Fettbackgeräte und Friteusen sind Geräte zum Fritieren der Speisen in heißem Fett oder Öl. Sie kommen heute in einer Vielzahl von Betrieben, in Imbißbetrieben, Großküchen, Hotel- und Restaurantküchen, Kantinen, Backbetrieben/Bäckereien und im ambulanten Gewerbe auf Jahrmärkten vor. Bei diesem Garverfahren werden die Speisen schwimmend im heißen Fett/Öl zubereitet.

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Das Fettbackgerät hat ein großflächiges, niedriges Becken, das in der Regel elektrisch beheizt wird. Die Heizelemente befinden sich ca. 20 mm über dem Beckenboden. Sie werden überwiegend für Lebensmittel mit geringem Wasseranteil eingesetzt.

Die Friteuse hat gegenüber dem Fettbackgerät ein kleinflächigeres tiefes Becken, das elektrisch oder gasbeheizt wird. In ihr werden überwiegend Lebensmittel mit höherem Wasseranteil thermisch behandelt. Oberhalb des Beckens befindet sich ein Schaumrand. Dieser Schaumrand nimmt die Volumenvergrößerung beim Schäumen (fritieren wasserhaltiger Speisen) des Fettes/Öles auf.

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Die Temperaturen des Öl-/Fettbades liegen zwischen 140 und 180 Grad Celsius. Durch technische Defekte (Ausfall des Regelthermostaten oder des Temperaturbegrenzers) kann es zu einer Überhitzung des Fettes/Öles kommen. Dieses kann sich bei Überhitzung selbst entzünden und so zu einem Fettbrand werden.

Keinesfalls darf ein Fett-/Ölbrand mit normalem Wasser gelöscht werden. Die Folgen wären verheerend. Das Wasser würde in das heiße, brennende Fett/Öl eintauchen und aufgrund der hohen Temperatur schlagartig verdampfen. Der entstehende Wasserdampf treibt brennendes Fett/Öl aus dem Becken heraus, das dann explosionsartig durchzündet und Personen verletzen bzw. es zu einer Brandausweitung führen kann

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Letzte Aktualisierung ( Thursday, . May 2009 )